
Rummelsberger Ausbildungsbetriebe
Herzlich Willkommen in den Rummelsberger Ausbildungsbetrieben!
Seit 1927 widmen wir uns in den Rummelsberger Ausbildungsbetrieben der Qualifikation, Ausbildung und Berufsvorbereitung von jungen Menschen. Unsere Zielgruppen sind Jugendliche mit individuellem Förderbedarf. Hier erfahren sie besondere Ausbildungs- und Betreuungsformen.
Aus den bescheidenen Anfängen sind am Ort sechs leistungsfähige Meisterbetriebe entstanden:
Bäckerei in Rummelsberg mit Läden in Burgthann und Nürnberg
KFZ-Werkstatt in Rummelsberg
Schreinerei in Rummelsberg und Mainleus
Gärtnerei in Rummelsberg
Malerei in Rummelsberg und Mainleus
Metallbau in Rummelsberg und Mainleus
Unsere Ausbildungsbetriebe bieten eine realitätsnahe Ausbildung. Wir nehmen aktiv am Wirtschaftsleben teil, indem wir qualitativ hochwertige Waren produzieren und konkurrenzfähige Dienstleistungen anbieten.
Aktuelles
Ihre individuelle Innenausstattung und Ihr überdachter Krippenwagen für mehr Wohlbefinden
Der Rummelsberger Zwergenexpress:
Der Zwergenexpress ist ein überdachter Krippenwagen, mit dem Sie mit bis zu sechs Kindern Ausflüge in die Umgebung machen können. Schon bei der Entwicklung des Zwergenexpresses waren Kinder aus verschiedenen Kinderkrippen beteiligt, denn sie haben den Prototyp intensiv auf Praxistauglichkeit getestet. [..mehr]
Individuelle Innenausstattung
Nicht nur draußen, auch im Innenbereich machen wir Ihre tägliche Arbeit angenehmer: Mit Möbeln und Innenausstattungen, die speziell auf die Bedürfnisse von Kindertagesstätten und Kinderkrippen ausgerichtet sind. Dabei können Sie selbstverständlich auch Ihre eigenen Ideen einbringen.
Für welche Produkte aus unseren Werkstätten Sie sich auch entscheiden: Sie bekommen echte Wertarbeit und gleichzeitig unterstützen Sie Jugendliche mit besonderem Förderbedarf.
Die Entstehungsgeschichte der Rummelsberger Ausbildungsbetriebe
Am 01.12.1929 wurden die Ausbildungsbetriebe in Rummelsberg eröffnet. Ab diesem Zeitpunkt beginnt die reguläre betriebliche Ausbildung in den bereits bestehenden Betrieben, in der Bäckerei, in der Bürstenmacherei, als Schmied, in der Schneiderei und in der Schuhmacherei. Diese Betriebe dienten zuvor der Selbstversorgung der Erziehungsanstalt und des Diakonenheimes. Damals wussten schon die Diakone, dass eine Ausbildung die wichtigste Grundlage für eine erfolgreiche Lebensführung ist. Sie setzten sich neben den Erziehungsaufgaben gezielt für die Ausbildung von jungen „Zöglingen“ ein.
Die Erfolge blieben nicht aus und bald mussten die Ausbildungsangebote ausgeweitet werden, wie z. B. in der Bau- und Möbelschreinerei. Im Zweiten Weltkrieg mussten die Betriebe leider kurzfristig geschlossen werden, da sowohl die Ausbilder als auch die Auszubildenden in den Krieg eingezogen wurden. Die Ausbildung wurde nach dem Krieg aber rasch wieder angefangen. Die Betriebe wurden modernisiert und passten sich an industriemäßige Fertigung an.
In den 60er Jahren wurden in Rummelsberg 127 Jugendliche in den Berufen Landwirt, Bäcker, Gärtner, Maler, Metzger, Maurer, Schreiner und Schlosser ausgebildet. Zur Zeit werden etwa 100 Jugendliche in den sechs Ausbildungsbetrieben, vom Fachwerker bis zum Gesellen, ausgebildet.